Liste der Weltdokumentenerbe
- Epos "al-Sira al-Hilaliya" - musikalische Beschreibung der Migration des Hilal-Stammes von der arabischen Halbinsel nach Nordafrika - (Ägypten)
- Iso-polyphone Volkmusik (Albanien)
- Ahellil der Region Gourara - polyphone Musikgattung mit Poesie, Tanz und Liedern - (Algerien)
- Duduk-Musik - Holzoboe - (Armenien)
- Traditionelle Musikform "Mugham" - Gesangs- und Instrumentalmusik mit hohem Improvisationsanteil - (Aserbaidschan)
- Lieder der "Bauls" - mystische Minnesänger - (Bangladesch)
- Karneval von Binche (Belgien)
- Prozession der Riesen und Drachen (Belgien gemeinsam mit Frankreich)
- Sprache, Tänze und Musik der Garifunas (Belize unterstützt von Honduras und Nicaragua)
- Gelede-Rituale - Maskentänze und Kunsthandwerk des Yoruba-nago-Volkes (Benin unterstützt von Nigeria und Togo)
- "Maskentanz der Trommeln" von Drametse (Bhutan)
- Oruro-Karneval (Bolivien)
- Kosmische Weltsicht, Mythen, Rituale und Medizin der Kallawaya, einer ethnischen Gruppe (Bolivien)
- Verbale und grafische Ausdrucksformen - Kusiwa - der Wajapi, einer ethnischen Gruppe (Brasilien)
- "Samba de Roda" von Recôncavo in Bahia (Brasilien)
- Bistritsa Babi - Großmütter von Bristritsa - altertümlicher polyphoner Gesang, Tänze und rituelle Praktiken aus der Shoplouk-Region (Bulgarien)
- Kunqu-Oper (China)
- Kunst der Guqin-Musik - Solo-Aufführung mit Zither - (China)
- Urtiin Duu - traditionelles mongolisches "Langes Lied", (China gemeinsam mit der Mongolei)
- Uigurische Musikform Muqam in der chinesischen Region Xinjiang (China)
- Tradition des Bemalens und Dekorierens von Ochsenkarren (Costa Rica)
- Gbofe-Musik von Afounkaha - Trompetenmusik der Tagbana-Gemeinde (Elfenbeinküste)
- Kulturraum der Bruderschaft des Heiligen Geistes der Congos aus Villa Mella (Dominikanische Republik)
- Tanzdrama-Tradition der Cocolo (Dominikanische Republik)
- Sprache und mündlich überliefertes Erbe des Zápara-Volkes im amazonischen Regenwald (Ecuador gemeinsam mit Peru)
- Kulturraum von Kihnu - rituelle und zeremonielle Praxis, Kleidung, Musik, Spiele, Handwerk - (Estland)
- Aufführungen baltischer Lieder und Tänze (Estland gemeinsam mit Lettland und Litauen)
- Prozession der Riesen und Drachen (Frankreich gemeinsam mit Belgien)
- "Kankurang", das Manding-Initiationsritual (Gambia gemeinsam mit Senegal)
- Georgischer Polyphongesang - Chakrulo-Gesang (Georgien)
- Rabinal Achí Ballett - Maskentanz, Theater und Musik (Guatemala)
- Kulturraum von Sosso-Bala in Niagassola, der rituelle Ort, an dem das heilige Instrument "Sosso-Bala" bewahrt wird (Guinea)
- Kutiyattam Sanskrit Theater (Indien)
- Tradition des vedischen, altindischen rituellen Gesangs (Indien)
- Ramlila, die traditionelle Bühnenaufführung der Ramayana-Erzählform (Indien)
- Marionettentheater Wayang, ein musikalisch begleitetes Puppenspiel (Indonesien)
- Kris-Dolch, eine asymmetrische Waffe mit spiritueller Bedeutung (Indonesien)
- Maqam, die klassische Gesangs- und Instrumentalkunst, entstanden aus arabischen, zentralasiatischen und osmanischen Einflüssen (Irak)
- Sizilianisches Marionettentheater "Opera dei Pupi" (Italien)
- Tenorgesang der sardischen Schäferkultur (Italien)
- Erbe der Maroon, den Nachkommen einer aus Afrika stammenden ethnischen Gruppe in Moore Town (Jamaika)
- Nôgaku-Theater (Japan)
- Marionettentheater "Ningyoh Johruri Bunraku", ein gesanglich und instrumentell begleitetes Puppenspiel (Japan)
- Kabuki-Theater (Japan)
- Lieder von Sanaa, aufgeführt bei Zeremonien und Ritualen (Jemen)
- Kulturraum der Beduinen in der Region Petra und Wadi Rum (Jordanien)
- Königliches Ballett, mit dem klassischen Tanz der Khmer (Kambodscha)
- Sbek Thom, das Schattentheater der Khmer (Kambodscha)
- Kunst der Akyn, Sänger und Erzähler epischer Gedichte, begleitet von selbst komponierter und improvisierter Musik (Kirgisistan)
- Karneval von Barranquilla (Kolumbien)
- Kulturraum von "Palenque de San Basilio" (Kolumbien)
- Riten der königlichen Vorfahren der Choson-Dynastie und rituelle Musik im Jongmyo-Schrein in Seoul (Südkorea)
- Epischer rezitativer Gesang "Pansori", einer mimisch und perkussionistisch begleitete Mischform aus höfischer und folkloristischer Musik (Südkorea)
- Danoje-Festival in Gangneung (Südkorea)
- "La Tumba Francesa" - Musik der Oriente-Bruderschaft den Einwanderern aus Haiti in der Provinz Oriente (Kuba)
- Aufführungen baltischer Lieder und Tänze (Lettland gemeinsam mit Estland und Litauen)
- Kreuzschnitzerei und ihre Symbolik (Litauen unterstützt von Lettland)
- Aufführungen baltischer Lieder und Tänze (Litauen gemeinsam mit Estland und Lettland)
- Das Wissen der Zafimaniry - ethnische Gruppe - über das Holzhandwerk (Madagaskar)
- Vimbuza Heilungstanz Malawi (Malawi)
- Gule Wamkulu, ein Tanzritual des Chewa-Volks (Malawi gemeinsam mit Mosambik und Sambia)
- Mak Yong-Theater (Malaysia)
- Kulturraum von Yaaral und Degal (Mali)
- Kulturraum des Djema el Fna in Marrakesch (Marokko)
- Festival "Moussem" von Tan-Tan (Marokko)
- Die den Toten gewidmete Festivität „Dia de los Muertos“ der indigenen Bevölkerung (Mexiko)
- Traditionelle Musik des Morin Khuur, einem Streichinstrument mit Pferdekopf mit spiritueller Funktion (Mongolei)
- Urtiin Duu - traditionelles mongolisches "Langes Lied" (Mongolei gemeinsam mit China)
- Chopi Timbila, einer orchestralen Musik der Chopi mit Timbila-Holzxylophonen (Mosambik)
- Gule Wamkulu, das Tanzritual des Chewa-Volks (Mosambik gemeinsam mit Malawi und Sambia)
- Satirisches Drama "El Güegüense" (Nicaragua)
- Das System der Ifa-Wahrsagerei der Yoruba (Nigeria)
- Palästinensische Erzählform "Hikaye" (Palästina, eingereicht von ALECSO / Arab League Educational, Cultural and Scientific Organization)
- Sprache und mündlich überliefertes Erbe des Zápara-Volkes im amazonischen Regenwald (Peru gemeinsam mit Ecuador)
- Taquile und seine Textilkunst (Peru)
- Hudhud-Gesänge der Ifuago (Philippinen)
- Darangeh-Heldenepos des Maranao-Volkes, Lanao-See (Philippinen)
- Die Calus-Tradition von Spielen, Parodien, Gesang und Tanz (Rumänien)
- Kulturraum und mündliche Kultur der Semeiskie, eine Glaubensgemeinschaft im Südosten Sibiriens (Russland)
- Olonkho-Heldenepos der Yakut (Russland)
- Makishi-Maskerade - zelebriert am Ende des Mukanda-Inititationsritus (Sambia)
- Gule Wamkulu, ein Tanzritual des Chewa-Volks (Sambia gemeinsam mit Malawi und Mosambik)
- "Kankurang", das Manding-Initiationsritual (Senegal gemeinsam mit Gambia)
- Mbende-Jerusarema-Tanz des Volkes der Zezuru Shona, einem akrobatischem Tanz begleitet von polyrhythmischer Musik) (Simbabwe)
- Fujara-Flöte - ein Musikinstrument und seine Musik (Slowakei)
- Mysterienspiele von Elche (Spanien)
- Patum-Fest von Berga (Spanien)
- Shashmaqom-Musik, einer überwiegend von jüdischen Künstlern vorgetragene Form der Improvisationsmusik (Tadschikistan gemeinsam mit Usbekistan)
- Tänze und Sprechgesänge "Lakalaka" Das sind zeremonielle Tänze, begleitet von polyphonem Gesang (Tonga)
- Slovácko Verbunk, Tanz der Rekruten (Tschechien)
- Kunst der Meddah. Das sind lustige Geschichten, in theatralischer Form mit Gesangseinlagen, von Epen-Erzählern vorgetragen (Türkei)
- Tanzzeremonie des Mevlevi-Ordens
- Traditionelles Handwerk der Kleidungsherstellung aus Baumrinde (Uganda)
- Kulturraum von Boysun (Usbekistan)
- Sandzeichnungen von Vanuatu, ein künstlerischer Ausdruck der der Kommunikation dient (Vanuatu)
- Hofmusik "Nha Nhac", eine überregional verbreitete, zeremonielle Musik (Vietnam)
- Kulturraum der Gong-Kultur im Hochgebirge Vietnams (Vietnam)
- Polyphone, experimentelle Gesänge, eine mündlich weitergegebene Tradition der Aka-Pygmäen (Zentralafrikanische Republik)
Seit dem 5. 11. 2008 bereichert die "Repräsentative Liste der immateriellen Kulturerbe" die umfangreiche Biblothek der Erbe der Menschheit. Die immateriellen Kulturerbe wurden von der UNESCO in den Jahren 2001, 2003 und 2005 als ebenso schützenswert proklamiert, wie Weltkulturerbe und Weltnaturerbe.
90 dieser "Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit" aus aller Welt sind bereits aufgenommen. Im Herbst 2009 entscheidet das Zwischenstaatliche Komitee der UNESCO für die Bewahrung des immateriellen Kulturerbes über weitere 111 Vorschläge aus 35 Ländern. Grundlage der Rntscheidung, weitere Welterbe Aufzunehmen ist. Dass sich die jeweiligen Vertragsstaaten um die Erhaltung der Kulturgüter bemühen. Dazu gilt es, einen Pflichtekatalog genauestens zu erfüllen, in dem die Maßnahmen aufgelistet sind, die ergriffen werden müssen.
Da es manchen Ländern trotz matrieller und tätiger Hilfe durch die UNESCO nicht gelingt, ihre Welterbe ausreichend zu schützen und vor dem Verschwinden und der Zerstörung zu bewahren, erlauben wir uns weitere Wunder unserer Erde gesondert aufzulisten und zu beschreiben. Vieles kann von Reisenden und auch von Touristen aus aller Welt besucht und besichtigt werden. Vielleicht können diese Interessebekundungen so manches Baudenkmal, so manche Naturschönheit und so manche stets liebevoll gepflegte und seit Generationen lebendige Kunst- und Ausdrucksform erhalten helfen.
